Menschenrechtsaktivisten in Nador fordern Untersuchung von Praktiken gegen minderjährige Migranten

Menschenrechtsaktivisten in Nador fordern Untersuchung von Praktiken gegen minderjährige Migranten
Die Nador-Sektion der Marokkanischen Menschenrechtsvereinigung meldete die anhaltenden Praktiken gegen Kinder, Minderjährige und Jugendliche in Migrationssituationen in den letzten Monaten, die sich in Verfolgungen, Festnahmen und Inhaftierungen in Verwaltungsgebäuden äußern, bevor sie spät in der Nacht mit Bussen in ferne Städte, darunter Casablanca und Beni Mellal, gebracht werden, ohne klare rechtliche Verfahren oder ausreichende gerichtliche Garantien.
In einer Erklärung gab die Sektion an, Fälle dokumentiert zu haben, die auf körperliche Gewalt oder grausame und erniedrigende Behandlungen hindeuten, sowie die Inhaftierung Minderjähriger in Räumen, die rechtlich nicht für diesen Zweck bestimmt sind, ohne Aktivierung der in den nationalen Gesetzen vorgesehenen Schutzmechanismen oder Beteiligung der zuständigen Justizbehörden.
Sie gab außerdem an, einen Brief an den Generalstaatsanwalt des Königs beim Berufungsgericht von Nador geschickt zu haben, in dem sie zu einer dringenden Untersuchung dieser Vorfälle und zur Ergreifung der notwendigen rechtlichen Maßnahmen zur Gewährleistung des Schutzes von Kindern und Minderjährigen auffordert.
Die Sektion schloss mit der Verurteilung dieser Praktiken, forderte die Einstellung aller Festnahme-, Inhaftierungs- und Überstellungsoperationen außerhalb der rechtlichen Rahmen und betonte die Notwendigkeit, die Kinderschutzmechanismen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft zu aktivieren.

Quelle: thevoice.ma

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