Marokko verschiebt Gaspipeline-Projekt im Hafen von Nador

Marokko verschiebt Gaspipeline-Projekt im Hafen von Nador
Das marokkanische Ministerium für Energiewende und nachhaltige Entwicklung hat die Ausschreibung für ein integriertes Projekt für verflüssigtes Erdgas im Hafen von Nador verschoben, ohne direkte Gründe zu nennen.
Das Projekt umfasst eine Empfangsstation und eine Pipeline, die den Hafen mit dem nationalen Netz verbindet, um Gas über Spanien zu importieren und zu Kraftwerken zu leiten.
Das Ministerium begründete die Entscheidung mit neuen Kriterien und Annahmen, die kürzlich angenommen wurden, ohne Details zu nennen.
Die Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund der Komplexität der globalen Gasmärkte und sich ändernder Investitionsprioritäten in der Energieinfrastruktur.
Marokko strebt an, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 52 % der installierten Kapazität zu erhöhen und den Gasverbrauch von derzeit 1,2 Milliarden Kubikmetern auf 12 Milliarden Kubikmeter bis 2030 zu steigern, mit Investitionen von schätzungsweise 3,5 Milliarden Dollar.
Das Hafenprojekt umfasst auch eine Investition von 51 Milliarden Dirham (5,6 Milliarden Dollar), einschließlich einer schwimmenden Speicher- und Wiedervergasungseinheit mit einer Kapazität von 5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr.
Marokko verschiebt Gaspipeline-Projekt im Hafen von Nador
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Quelle: attaqa.net

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