Eine neue seismologische Studie untersuchte, ob Daten aus den ersten Stunden nach großen Beben in Marokko genutzt werden können, um die Wahrscheinlichkeit starker Nachbeben abzuschätzen.
Grundlage waren vier Erdbebenserien: drei in Al Hoceima 1994, 2004 und 2016 sowie eine in Haouz 2023.
Das Modell stützt sich auf die Gesetze von Gutenberg-Richter und Omori-Utsu, um den Zusammenhang zwischen Anzahl und Stärke der Beben und dem Rückgang der Nachbeben zu beschreiben.
In einem Szenario wurde aus den ersten drei Stunden die Wahrscheinlichkeit eines Bebens der Stärke 5 oder mehr in den folgenden drei Stunden berechnet.
Die Werte schwanken: unter 10 Prozent 1994, etwa 20 bis 30 Prozent 2004 und 2016, knapp 10 Prozent in Haouz.
Die Forscher betonen, dass es um Risikoabschätzung nach dem Hauptbeben geht, nicht um Erdbebenvorhersage, und dass die Werte allein keine Entscheidungen vor Ort tragen.
Studie testet Vorhersage von Nachbeben nach Beben in Al Hoceima und Haouz
Quelle: twaslnews1.twaslnews.com
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