Bei einer Kulturveranstaltung in Azghang rund um den Roman „Esmeralda“ fragte eine Teilnehmerin, ob Fiktion die Wirklichkeit verändern kann – ein scheinbar kulturelles Thema, das in Nador auch politische und soziale Fragen berührt.
Die Stadt misst Entwicklung meist an Straßen und Projekten, während die Wirkung eines Buches oder einer öffentlichen Debatte kaum in Zahlentabellen passt.
Für den Schriftsteller und Ökonomen Tawfiq Fathi verändert Schreiben die Welt nicht direkt, wohl aber den Betrachter: Der Leser erlebt die Erfahrung eines anderen und urteilt weniger vorschnell.
Diese Idee bestimmt die Rolle der Kultur in Nador neu, wo Entwicklung nicht nur Beton betrifft, sondern auch den Bürgertyp, den der öffentliche Raum prägt.
Kultur zu verteidigen erfordert jedoch Bibliotheken, Säle und zugängliche Programme.
In Azghang entfacht eine Frage die Debatte Kultur und Entwicklung neu
Quelle: ariffino.net
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